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DIE FASSADE DER NEUEN ZEIT
Der von Fred Forbát entworfene Pavillon (Foto) in der Großsiedlung Siemensstadt gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und dient heute als Infostation und Fotoatelier.  Am 8. Oktober 2016 um 19.30 Uhr treten dort Architektur, Literatur und Musik in einen spannenden Dialog. Der Autor Michael Bienert und der Architekt Thomas Krüger lesen Texte aus der Entstehungszeit der Siedlung über das "Neue Bauen" in Berlin, das Motto des Abends stammt von Joseph Roth: "Die Fassade der neuen Zeit macht mich unsicher." Begleitet werden die Lesung und das anschließende Gespräch von der Cellistin Maria Magdalena Wiesmaier. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Deutsche Wohnen AG im Rahmen der Triennale der Moderne statt.



MODERNES BERLIN DER KAISERZEIT
  "Wir lernen die Stadt neu erkennen und mit anderen Augen zu sehen", schrieb der Tagesspiegel 2007 über den Wegweiser ins Berlin der Kaiserzeit von Michael Bienert und Elke Linda Buchholz. "Dieses Standardwerk ist unter dem Titel Modernes Berlin der Kaiserzeit. Ein Wegweiser durch die Stadt in einer erweiterten und komplett überarbeiteten Neuauflage erschienen, die wir wärmstens empfehlen", meldet neun Jahre später der Blog zu Deutschlands letztem Kaiser mit dem schönen Titel "Kaiserwetter." Zum Blog


Foto: Michael Bienert
WER WAR RUDOLF MOSSE?
  Das Mosse-Haus (Foto) mit der geschwungenen Ecke des Architekten Erich Mendelsohn ist eine Ikone moderner Architektur. Für die Jahrbücher der Stiftung Preußischer Kulturbesitz haben Michael Bienert und Elke Linda Buchholz einen umfangreichen Essay über den Zeitungsmagnaten Rudolf Mosse und das Schicksal seiner Kunstsammlung verfasst, der ab sofort auch online gelesen werden kann: Zum Download (PDF).



BERLIN ALEXANDERPLATZ
  Die Hälfte des Publikums verlässt den Saal schon in den beiden Pausen, die der Regisseur Sebastian Hartmann zuschauerfreundlich in seine Viereinhalb-Stunden-Adaption des berühmtesten Berlin-Romans eingeschaltet hat. An den Schauspielern des Deutschen Theaters liegt es nicht: Ob als perfekt disponierter Chor, ob in Spielszenen oder Monologen, in den ausgefeilten Auftritten reiht sich Kabinettstückchen an Kabinettstückchen, wird Döblins Roman Berlin Alexanderplatz als Sprachkunstwerk beim Wort genommen und zum Leuchten gebracht...  Weiterlesen im Blog.
  Seit 25 Jahren führt Michael Bienert auf den Spuren von Franz Biberkopf zu den Schauplätzen des Romans. Mehr über literarische Stadtführungen.


Foto: Michael Bienert
ENTHÜLLT!
  Soviel Aufregung um Lenins Kopf, der vor 25 Jahren symbolträchtig vom Sockel des großen Denkmals am heutigen Platz der Vereinten Nationen gehoben, verbuddelt und nach kontroverser Diskussion letztes Jahr wieder ausgegraben wurde! Da liegt der Granitklotz nun in der hintersten Ecke des neuesten Berliner Museums und döst ganz unmonumental vor sich hin. Er reiht sich ein in die lange Kette von Denkmälern, mit denen Stadträume ideologisch besetzt wurden, um dann nach einem Systemwechsel wieder aus dem Verkehr gezogen zu werden... Mehr über die neue Dauerausstellung in der Zitadelle Spandau lesen Sie hier.

Foto: Brecht-Erben
BRECHTS FILMERBE GERETTET
  Das Foto vom begeisterten Autofahrer Brecht stammt aus einem Film im Brecht-Archiv, der demnächst digitalisiert und so für die Nachwelt gerettet wird. Mehr über das Projekt erfahren Sie hier.
  Michaels Bienerts Buch Mit Brecht durch Berlin (1998) ist leider vergriffen und alle Verhandlungen mit dem Suhrkamp Verlag über ein neues Buch zum Thema sind im Sande verlaufen. Mehrere Stadtführungen zu Brecht in Berlin können Sie aber immer noch buchen.  Mehr dazu.


Foto: Elke Linda Buchholz
FERRARA -  STADT IM NEBEL
  Die Altstadt von Ferrara ist Weltkulturerbe, berühmt auch für ihre poetischen Nebeltage. Elke Linda Buchholz hat sich dort auf die Fährten des Malers Girgio de Chirico und des Dichters Ariost begeben. Ferrara ist zudem vielfach Schauplatz in den Romanen Giorgio Bassanis, die zu dessen 100. Geburtstag am 4. März 2016 neu aufgelegt wurden. Das Reisefeuilleton finden Sie auf der Website des literaturblatts für baden-württemberg und als PDF-Datei mit stimmungsvollen Nebelbildern hier.





AUF SENDUNG
  Im vergangenen Jahr war Michael Bienert Gast in der Redezeit des Radioprogramms WDR5 und sprach 25 Minuten über seine Arbeit als Stadtführer und Berlinologe. >>>
Marianne Mielke hat E. T. A. Hoffmanns Berlin ausführlich im rbb-Kulturradio vorgestellt und mit dem Autor gespochen, hier können Sie den Beitrag hören. >>>


Foto: Sabine Dobre / Gewobag
WOHNPALAST
  Im Auftrag der Gewobag hat Michael Bienert die Geschichte des sozialistischen Wohnpalastes am Ostseeplatz recherchiert - und ist schließlich im Stasiunterlagenarchiv fündig geworden. Im Januar 2016 hat die Süddeutsche Zeitung über das Projekt berichtet. Hier lesen


Foto: Elke Linda Buchholz
STIRBT VENEDIG?
  Salvatore Settis ist wütend. Der 74-jährige Altmeister der italienischen Kunstgeschichte verfolgt die Lage Venedigs seit langem mit wachsender Besorgnis. Jetzt reicht es ihm. Nicht steigende Hochwässer, stinkendes Lagunenwasser, verfallende Gemäuer machen ihm Sorgen. Die eigentliche Bedrohung des kostbaren Stadtkörpers sieht er anderswo: in der rapiden Umwandlung einer bewohnten, lebendigen Stadtkommune in eine museale Kulisse mit Hotelfunktion. Hier können Sie die Buchbesprechung von Elke Linda Buchholz weiterlesen.



E. T. A. HOFFMANN IN BAMBERG

  „D. 1. SEPTBR. IN BAMBERG ANGEKOMMEN“ steht in großen weißen Buchstaben auf einer roten Gartenmauer am Flüsschen Regnitz. Dahinter liegt ein hübsches zweistöckiges Anwesen mit Garten, in dem sich der Dichter E. T. A. Hoffmann 1808 gleich nach seiner Ankunft in der fränkischen Stadt einquartierte. Auf Anfrage kann es besichtigt werden. Seit drei Generationen dient es der Bamberger Künstlerfamilie Bauer als Wohn- und Atelierhaus – eine wunderbare Nachnutzung für einen Ort, an dem der dichtende, malende und komponierende Romantiker für kurze Zeit wohnte. Wie schön, wenn man beim Abwandern der Dichteradressen in der Welterbe-Stadt solch einen poetischen Winkel entdeckt! Hier weiterlesen als PDF (mit Bildern)




Zum Webtagebuch, in dem wir ganz aktuell über unsere Arbeit, jüngste Veröffentlichungen und Berliner Neuigkeiten berichten. >>>

© Texte und Fotos: Michael Bienert und Elke Linda Buchholz




 MODERNES BERLIN
 DER KAISERZEIT
 von Michael Bienert
 und Elke Linda Buchholz
 320 Seiten, ca. 320 Abb.
 Berlin Story Verlag
 19,95€

 Weitere Informationen


 
 
DIE ZWANZIGER
 JAHRE IN BERLIN
 von Michael Bienert
 und Elke Linda Buchholz
 306 Seiten, ca. 250 Abb.
 Berlin Story Verlag
 6. Aufl. 2015, 19,95€

 
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Romantiker in Berlin
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8. 10. 2016, 13-17 Uhr
Modernes Wohnen:
Haselhorst und Ring- siedlung Siemensstadt
(bereits ausgebucht)
Stadterkundung mit Thomas Krüger und Michael Bienert Infos

8. 10. 2016, 19.30 Uhr
Moderne Architektur um 1930. Lesung, Gespräch und Musik mit Michael Bienert, Thomas M. Krüger und Maria Magdalena Wiesmaier (Cello)
Infos

15. 10. 2016, 13 Uhr
E. T. A. Hoffmanns Berlin
Stadtführung, Kaffee und Kuchen, organisiert von der Schmargendorfer Buchhandlung
Infos und Anmeldung