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Irmgard Keun, um 1932 (© Margaret S. Travers)

IRMGARD KEUN & BERLIN

︎ Mit Romanen über junge, selbstbewusste Frauen, die in der Gesell- schaft der Weimarer Republik ihren Weg suchen, machte Irmgard Keun im Berlin der Weltwirtschaftskrise Furore. Die Nationalsozialisten verboten ihre Bücher und vertrieben sie ins Exil.

Heute zählt Das kunstseidene Mädchen zu den Klassikern der Berlin-Literatur. Mit großem Sprachwitz schildert der Roman die Odyssee der minderjährigen Doris durch Bars und Betten, Mietskasernen und Luxuswohnungen, Kinos und Bahnhofswartesäle. Das kunstseidene Berlin stellt erstmals alle Schauplätze mit Fotos, Adressen und Dokumenten vor.
 
In den Blick kommen auch die Kindheitsorte Irmgard Keuns, die in Charlottenburg geboren wurde und in Wilmersdorf zur Schule ging, ehe die Familie nach Köln umzog. Erzählt wird, wie Keun 1931 in Berlin einen Verlag fand, wie sie sich 1933 in einen „nichtarischen“ Charité-Arzt verliebte und versuchte, als unerwünschte Autorin im nationalsozialistischen Deutschland zu überleben. Unbekannte Briefe und Dokumente aus Archiven beleuchten ihre damalige Schreibsituation und ihre Kontakte nach Ost-Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Entdeckungsreise auf den Spuren einer herausragenden Autorin der Moderne streift das Berlin der Kaiserzeit, der Weimarer Republik, der NS-Zeit, der frühen DDR-Jahre – und verliert die Gegenwart nie aus dem Blick.

 mö.


Michael Bienert
Das kunstseidene Berlin
Irmgard Keuns literarische Schauplätze
ca. 200 Seiten, 208 Abbildungen
Hardcover mit Schutzumschlag
Format: 21,0 x 22,5 cm
ISBN 978-3-947215-85-0
€ 25,00 (D) / € 25,70 (A)
Erschienen im Verlag für Berlin-Brandenburg (vbb)



PRESSESTIMMEN
"Ein Buchformat (...), das der Gleichzeitigkeit von Erzählen und Schauen maximal nahekommt. Dichte Textkapitel, reich ausgestattet mit historischem und aktuellem Bildmaterial, ermöglichen den stillen Stadtspaziergang, auch bei ganz miesem Wetter und zu Corona-Zeiten.“
Bernadette Conrad hat Michael Bienert für die Berliner Zeitung auf einem Streifzug durch Irmgard Keuns Berlin begleitet. Hier lesen
"Seit langem beglückt uns Michael Bienert mit seinen buchgewordenen Stadtspaziergängen (...) Und wieder halten wir mit Das kunstseidene Berlin ein informatives Prachtstück in den Händen." Welt am Sonntag, 22. November 2020.
︎ "So wie Keuns kunstseidenes Mädchen dem blinden Nachbarn Berlin zeigt, führt Michael Bienert und gegenwartsblinde zu den verborgenen literarischen Schichten der Stadt." Annett Gröschner in der MOZ, 12. Juli 2021
 


VIDEO, RADIO, PODCAST
︎ Das Video von Leon Buchholz über die letzten Tagen vor der Drucklegung des Buches bitte hier oder oben anklicken.
  Ein Gespräch auf SWR 2 mit Michael Bienert über Irmgard Keuns Berlin können sie hier nachhören.
  In der ARD-Audiothek finden Sie ein Gespräch mit Shelly Kupferberg über Das kunstseidene Berlin.
  Ein einstündiges Podcast-Gespräch über Irmgard Keun mit Marc Lippuner können Sie hier nachhören.

tour

SPAZIERGANG IM OHR
Tomas Fitzel vom rbb-Hörfunk war mit dem Mikrofon bei einem Irmgard-Keun-Spaziergang dabei, hier können Sie seinen Beitrag hören!


Foto: Leon Buchholz
DREI FRAGEN AN DEN AUTOR
︎ Ein Interview mit Michael Bienert über Das kunstseidene Berlin können Sie hier nachlesen.

Goldstaub

GOLDSTAUB MIT IRMGARD KEUN
Folge 21 des Zwanziger-Jahre-Podcasts von Arne Krasting und Else Edelstahl widmet sich ganz Irmgard Keun. Mit Michael Bienert und Fritzi Haberlandt als Gästen. Hier hören











Michael Bienert

Das kunstseidene Berlin
Irmgard Keuns literarische Schauplätze

ca. 200 Seiten, 208 Abbildungen, Hardcover
Verlag für Berlin und Brandenburg, 25
Verlagsinfos

Keun

Irmgard Keun
Man lebt von einem Tag zum andern
Briefe 1935-1948
Herausgegeben von Michael Bienert
Ca. 176 Seiten, 20 Abb.
Quintus Verlag, 24 €
Verlagsinfos



   
Michael Bienert
Kästners Berlin
160 Seiten, ca. 180 Abb.
Verlag für Berlin und Brandenburg
5. Auflage, Berlin 2019, 25 € Infos




Michael Bienert
Brechts Berlin
200 Seiten, 196 Abb.
Verlag für Berlin und Brandenburg
Berlin 2018, 25 €

Verlagsinfos



Michael Bienert
Döblins Berlin
192 Seiten, ca. 200 Abb.
Verlag für Berlin und Brandenburg
Berlin 2017, 25 €

Verlagsinfos I Video


 
 
Die Zwanziger Jahre in
 Berlin

 von Michael Bienert
 und Elke Linda Buchholz
 306 Seiten, ca. 250 Abb.
 Berlin Story Verlag
 10. Aufl. 2020, 19,95€

 
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LITERATURFORUM

Die Veranstaltungen im Juli 2021 wurden aufgezeichnet. Hier anschauen