Ausstellungszeitraum:
5. 7. bis 24. 9. 2017


KÄTHE KOLLWITZ und BERLIN


Eine Spurensuche zum 150. Geburtstag



Die Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz (1867-1945) gilt bis heute als die berühmteste deutsche Künstlerin mit einem Werk von weltweiter Ausstrahlung, ihr Mahnmal der trauernden Eltern auf dem Soldatenfriedhof im belgischen Vladslo als bedeutendste Grabplastik des 20. Jahrhunderts.
In Russland ist Käthe Kollwitz seit den 1920er, in China seit den 1950er Jahren populär. Die größten Privatsammlungen ihrer Kunst befinden sich in den USA.

Den 150. Geburtstag am 8. Juli 2017 nimmt die Galerie Parterre Berlin zum Anlass, Käthe Kollwitz unweit ihres ehemaligen Wohnortes – sie lebte und arbeitete 52 Jahre in derselben Wohnung im Stadtteil Prenzlauer Berg – mit einer Ausstellung, einem profunden Begleitbuch, einem Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm zu würdigen.

Kooperationspartner sind das Käthe Kollwitz Museum Köln, das über die international umfangreichste Museumssammlung der Werke von Käthe Kollwitz verfügt, und das Archiv Bildende Kunst der Akademie der Künste, Berlin, welches den schriftlichen Nachlass der Künstlerin und ihrer Familie bewahrt.

Für das Begleitbuch und die Vorbereitung der Ausstellung haben namhafte Autoren einen intensiven Blick auf Käthe Kollwitz und ihr Lebensumfeld gerichtet - und Neues entdeckt. Die wichtigsten Themen:

  Das Wohnviertel und das Wohnhaus in Prenzlauer Berg, das ein halbes Jahrhundert lang der Lebensmittelpunkt der Familie von Käthe Kollwitz war (Michael Bienert und Alexander Haeder).

Das familiäre Umfeld der Künstlerin, die Ehe mit dem engagierten Arzt Karl Kollwitz (Sonya Winterberg) und den Bruder Conrad Schmidt, Nationalökonom und Mitbegründer der Volksbühnenbewegung  (Annett Gröschner).

Die Atelierstandorte von Käthe Kollwitz (Elke Linda Buchholz) und die Künstlerfreundschaft mit Herbert Tucholski (Gudrun Schmidt).

Versteckte Berlin-Motive in Kollwitz-Arbeiten (Michael Bienert) und ihr Gedenkblatt für Karl Liebknecht (Andreas Teltow).

Die Mitgliedschaft der Künstlerin in der Berliner Secession (Anke Matelowski) und der Akademie der Künste (Ulrike Möhlenbeck). 

Ihr Verhältnis zur "proletarischen Kultur" und der Sowjetunion (Thomas Flierl) und zu den Juden (Yury Winterberg).

Die Geschichte des Kollwitz-Denkmals am heutigen Kollwitzplatz (Jens Semrau).

Projektleitung: Kathleen Krenzlin / Galerie Parterre Berlin

Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds Berlin


 







Die Galerie Parterre Berlin ist im ehemaligen Verwaltungsgebäude eines Gaswerks untergebracht, das Käthe Kollwitz in Briefen erwähnt.


Das Motiv für die Lithographie Städtisches Obdach (1926) stammt aus dem nahen Obdachlosenasyl.


Heimarbeiterinnen in der Marienburger Straße (um 1910),
ein Thema im Werk von Kollwitz.


Das zerstörte Wohnhaus der Familie Kollwitz in der Weißenburger Straße 25, heute Kollwitzstraße 56.










KOLLWITZ und BERLIN
Kooperationspartner
Galerie Parterre Berlin
Akademie der Künste
Kollwitz-Museum Köln
Hauptstadtkulturfonds
Autoren
Michael Bienert
Elke Linda Buchholz
Thomas Flierl
Annett Gröschner
Alexander Haeder
Kathleen Krenzlin
Anke Matelowski
Ulrike Möhlenbeck
Gudrun Schmidt
Jens Semrau
Andreas Teltow
Sonya Winterberg
Yury Winterberg
Presse
Pressekontakt
Pressemappe
Pressebilder
Autorenbiografien
Käthe Kollwitz
Lebenslauf
150. Geburtstag
Webmaster
www.text-der-stadt.de